TEAM: Adriano Andreghetto, Digital Marketing

 
Adriano Andreghetto

Zwar sind schon die Eltern von Adriano wie er selbst in Brasilien geboren und aufgewachsen. Doch in der Küche der Andreghettos fühlte es sich stets an wie im Heimatland der Grosseltern: «Bei uns gab es keine brasilianischen Gerichte, sondern Risotto, Pizza und Cannelloni», erzählt Adriano, der in der Nähe von São Paulo gross geworden ist. «Wir sind eine typische italienische Familie, zumindest in kulinarischer Hinsicht.»

Zur Italianità gehörte auch, dass Adriano als Jugendlicher zwar ziemlich viel über gutes Essen wusste – aber vom Kochen keinerlei Ahnung hatte. Er lacht, als er das erzählt. «Ich war der verwöhnte Sohn, der zu Hause nie helfen musste.» Der Auszug von Zuhause, ein paar missglückte Mikrowellenexperimente (in einem davon kam ein Spiegelei vor) und viele Fertignudeln später, wurde ihm klar: Es war höchste Zeit zu lernen, wie man richtig kocht.  

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"Bei uns gab es keine brasilianischen Gerichte,

sondern Risotto, Pizza und Cannelloni"

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Ums Essen ging es damals auch in seiner Ausbildung: Adriano studierte Lebensmittelwissenschaften an der Universität von São Paulo. Was für eine Beziehung ist das zwischen dem Menschen und dem, was er isst? Welche Faktoren beeinflussen ihn bei der Wahl seines Essens? Diese Fragen faszinierten Adriano. Doch bis er sie auch in sein Berufsleben einbringen können sollte, musste erst viel Zeit vergehen: Mehr als ein Jahrzehnt arbeitete Adriano für einen grossen Energiekonzern und kümmerte sich dort mehrheitlich um digitales Marketing.

Im Jahr 2017 entschloss sich Adriano, nach Portugal zu ziehen und einen Master auf ebendiesem Gebiet zu machen. In Lissabon fand er auch rasch eine Stelle. MyFoodways ermöglicht ihm heute, das zu vereinen, was er schon lange zusammenbringen wollte: Seine Kenntnisse im Marketing und sein Wissen über Ernährung und Lebensmittel.

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“Ich hatte nie 

Angst davor, 

Fehler zu

machen.”

«Ich hatte nie Angst davor, Fehler zu machen», sagt Adriano heute über seine ersten Kochversuche. Noch immer probiert er gerne Neues aus, erfindet selbst Rezepte und geht auch mal ein kulinarisches Risiko ein, wenn er für Freunde kocht: «Wenns schiefgeht, holen wir halt eine Pizza.» Diese Haltung (und die vielen Telefonate mit der Mamma, in denen er sich regelmässig Tipps und Rezepte holte) haben Adriano zu einem selbstbewussten Koch gemacht. Auch seinen Dates tischt er ausschliesslich Selbstgekochtes auf, meistens ist es ein Risotto. Dass Liebe durch den Magen geht, hat er schliesslich früh gelernt.

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