TEAM: Markus Hurschler, Mitbegründer und Geschäftsführer Foodways

 
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Wenn sich Markus als Kind ein Geburtstagsmenü wünschen durfte, fiel die Wahl meistens auf Lasagne – oder auf “Saftplätzli aus der Nuss vom Rind”. Zu Hause gabs Währschaftes wie Bohnen und Speck, und was auf dem Teller landete, kam meist direkt aus dem eigenen Garten. Die Jugendjahre hingegen waren jedoch ein ziemlicher “kulinarischer Durchhänger”, wie es Markus heute nennt. “Damals habe ich mich hauptsächlich von Fast Food und Fertiggerichten ernährt.” Erst Ende zwanzig fand er wieder zu guter Küche zurück und begann selbst zu kochen. Grosse Zweifel, ob er sich am Herd zurechtfinden würde, stellten sich kaum ein. “Ich wusste immer, wie richtiges Essen schmeckt.”

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“Ich habe von klein auf gesehen, wie viel sich aus einfachen, aber hochwertigen Produkten machen lässt.”

Als er an der Universität Basel seinen Master in Nachhaltiger Entwicklung macht, lernt er den Lissabonner João Almeida kennen, der dort denselben Studiengang absolviert. Nach dem Studium gründen die beiden Freunde 2013 in Bern das Beratungsunternehmen Foodways, das sich ganz auf nachhaltige Ernährung und Food Waste konzentriert – und mit MyFoodways nun zum ersten Mal auch eine digitale Anwendung entwickelt hat. Die Rezepte in der App entsprechen in vielerlei Hinsicht den Grundsätzen, mit denen er aufgewachsen ist. “Ich habe von klein auf gesehen, wie viel sich aus einfachen, aber hochwertigen Produkten machen lässt”, sagt Markus. “Das hat mich geprägt.” Deshalb ist er auch heute noch überzeugt: “Gute Gerichte brauchen kein Chichi.”

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“Gute Gerichte brauchen kein Chichi.”

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In der Küche ist Markus heute öfter mal dabei anzutreffen, wie er gerade nach der perfekten Temperatur sucht, um Eier im Sous-Vide zu garen. Oder wie er Rinderfett auslässt, damit seine Bratkartoffeln besser schmecken. “Ich experimentier gerne mit unterschiedlichen Methoden”, sagt der Innerschweizer. Einzig dem Backen habe er bisher nicht viel abgewinnen können. “Kuchen, Cupcakes und Guetzli sind nichts für mich.” Ein selbst gemachtes Brot – das gibts bei Markus aber natürlich trotzdem ab und zu.

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