TEAM: Miguel Jesus, UI/UX-Designer

 
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Als Miguel mit dreissig zum ersten Mal für mehrere Monate ins Ausland ging, war er baff: Niemand in Amsterdam schien gemeinsamen Mahlzeiten einen besonderen Wert beizumessen. «Jeder um mich herum ass für sich alleine und meistens vor dem Fernseher.» Das kannte er nicht von zu Hause: In einem Vorort von Porto aufgewachsen, gehörten regelmässige Abendessen mit der Familie ebenso selbstverständlich zum Alltag wie Sonntagslunches im grossen Kreis.   

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Gehörten regelmässige Abendessen mit der Familie ebenso selbstverständlich zum Alltag wie Sonntagslunches

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Es war seine Mutter, die damals für alle kochte: viel Fleisch, Reis, Kohl und deftige Suppen, wie es für den portugiesischen Norden typisch ist. Die Küche war hauptsächlich Frauendomäne, und obwohl Miguel schon als Kind gerne mithalf, war es seine Schwester, die seine Mutter jeweils zuerst um Unterstützung bat. Dabei können in Miguels Familie durchaus nicht nur die Frauen kochen. «Mein Grossvater liebte es, am Herd zu stehen und kochte besser als meine Grossmutter», erzählt Miguel. Sein Grossvater sei es auch gewesen, der einst seiner Mutter und ihm beigebracht habe, wie man Pizzateig backe.

In seinem Designstudium an der Universität in Aveiro hat Miguel gelernt, dass Gestalten viel mehr  bedeutet, als einfach einen Stuhl zu entwerfen. «Es geht darum, Lösungen für ein Bedürfnis zu finden», sagt er. Dieser Grundsatz treibt ihn heute auch bei MyFoodways an. Hier sorgt er dafür, dass die Rezeptesammlung intuitiv anwendbar und leicht zugänglich ist, und beschäftigt sich mit der Frage, wie die App von Nutzerinnen und Nutzer erlebt wird.

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“Es wird mir immer mehr bewusst, wie sehr sich unsere Entscheidungen rund ums Essen auf uns selbst und unsere Umgebung auswirken.”

MyFoodways wirkt aber längst auch in Miguels eigene Küche hinein. Die Good Food-Prinzipien hätten ihn in seinem Vorhaben bestärkt, weniger Fleisch und mehr Gemüse und Früchte zu essen, erzählt er. «Es wird mir immer mehr bewusst, wie sehr sich unsere Entscheidungen rund ums Essen auf uns selbst und unsere Umgebung auswirken.» Dieses Wissen kommt auch bei seiner Leidenschaft, dem Backen, zum Tragen. So schmuggelt er seinen Brownies – damit sie keine allzu ungesunde Angelegenheit werden – inzwischen gerne auch mal ein paar Kichererbsen unter. Bei seinen Freunden kommen sie auch so bestens an.

Heute erfahrt ihr, was Miguel an der MyFoodways-App so liebt, und warum Miguel sich nicht von hübschem Essen täuschen lässt - obwohl er doch Designer ist ; )

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